Budapest
Ungarns Hauptstadt Budapest ist ein tolles Ziel für eine Städtetour oder auch einen längeren Aufenthalt. Die 1,7 Millionen Einwohner Metropole steckt voller Sehenswürdigkeiten von denen einige auch Weltkulturerbe sind. Ungarns Hauptstadt bietet Städtereisenden Unterkunft vom fünf Sterne Hotel bis zum eigenen Ferienhaus in Budapest.
Aus Angst vor der Rückkehr der Türken ließ König Bela IV den Berg in Buda zu einer Festung ausbauen – so entstand die heute berühmte Burg. Im Burgviertel sollte man sich auch die ehemalige Krönungskirche, die Matthiaskirche ansehen, in der eine Kopie der Krone ausgestellt ist. Einen tollen Blick über die Stadt und das gegenüberliegende Donauufer hat man von der Fischerabtei. Zur Burg hinauf kann man vergnügt mit der Siklo fahren, der zweitältesten Standseilbahn der Welt.
Sehenswert ist auch das Parlament, das mit 268 Metern längste Gebäude Ungarns. U-Bahn-Fans sollten wissen, dass die Budapester Metro mit 130 Jahren eine der ältesten Europas ist. Die Station unter der Andrassy Strasse ist noch in ihrer ursprünglichen Gestaltung zu sehen.
Die älteste Verbindung zwischen den Stadtteilen Buda und Pest ist die Kettenbrücke, die abends schön angestrahlt wird. Über die Promenade in Pest kann man herrlich entlang der Donau spazieren und die Schiffe auf dem Fluss beobachten. Gleich hinter der Promenade beginnt das quirlige Leben in den Gassen. Besonders anzieend sind die leckeren Kalorienbomben im Cafe Gerbeaud am Vörömarty-Platz – die Cremeschnitten, Sahnetörtchen und Pralinen sind einfach eine Sünde wert. Viele Jugensstil-Gebäude machen den Charme von Budapest aus, so z.B. der Pariser Hof am Ferenciek tere. Mit ihrem geschwungenem Dach, den bunten Ziegeln und den vielen Ornamenten ist auch die Postsparkasse kaum zu übersehen.
Budapest ist auch bekannt für seine Bäderkultur, die Orte der Entspannung und Erholung sind und nicht auf den Tourismus ausgerichtet sind, so dass die Anwendungsangebote meist nur auf in ungarischer Sprache vorliegen. Eine Ausnahme bietet das traditionsreiche Gellert-Bad, in dem man sich unter goldverzierten Rundbögen erholen kann. Der Name stammt übrigens von dem Märtyrerbischof dem Heiligen Gellert. Nach der Legende haben die heidnischen Ungarn den missionierenden Bischoff in einem Holzfass in die Donau geschleudert. An der Stelle des Frevels gegenüber der Elisabethbrücke steht heute ein Gellert-Denkmal.
Foto: Benda Péter / Ungarn Tourimus
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